Frühlingsfest – Auftakt für das Jahr 2010

Unser guter Draht zum Wettergott hat sich wieder einmal bestätigt. Ich kann es kaum fassen.
Als ich am Samstagnachmittag in der Küche stand und den x-ten Buttermilchwaffelteig zubereitete, schüttelte ich mehrmals den Kopf.  Ich fragte mich immer wieder: „Was tue ich mir da eigentlich an“. Dieser Optimismus schien einfach nicht angebracht zu sein. Als der Regen auch noch in Dauerregen überging, wünschte ich mir, dass es sich bis morgen ausgeregnet haben möge… Aber so recht glaubte ich nicht daran, weil mir gleichzeitig durch den Kopf ging, wo bringe ich nur die vielen Würstchen unter, die wir bestellt haben?


Und wer dann am Sonntag bei uns war, weiß, dass sich alles ganz anders entwickelte. Bereits gegen Mittag sah ich die ersten hellblauen Flecken am Himmel, dann kam die Sonne (leider auch der Wind, aber der vertrieb ja die Wolken) und mit der Wetterbesserung kam auch die Hoffnung zurück, dass wir nun doch nicht wochenlang geplant und vorbereitet haben.
Was sich so alles abgespielt hat, davon werden meine Bilder, die ich bis morgen versuche auf meiner Seite zu platzieren, viel besser erzählen. Dennoch, fast 1000 BesucherInnen fanden den Weg hierher. Sie wurden hoffentlich nicht enttäuscht.
Im Weinberg wurden die Reben zurückgeschnitten, die ersten Lebewesen wurden aus dem Teich gekeschert und es gab jede Menge Kröten, Molche und Frösche zu bestaunen. Besonders interessant fanden es die neugierigen BeobachterInnen, wie sich die Knoblauchkröte rückwärts in die Erde einbuddelte.
Robert, unser Steinmetz war am Abend wohl am meisten erschöpft. Seine „Anhänger“ wollten einfach nicht gehen, wollten unbedingt noch ihr Werk fertigstellen. 
Aber nicht nur er war, trotz aller Mühe, zufrieden mit dem Verlauf des Tages. Wir bekamen viel Zuspruch und  sehr positive Rückmeldungen. Es waren die liebevollen „Kleinigkeiten“, die man überall bemerkte. Der Kaffee, die selbstgebackenen Kuchen, die leckeren Würstchen , der vitale Powertrunk oder der süße Bananensnack, sorgten für körperliches Wohlbefinden.
Ganz stolz sah man viele Kinder mit ihren selbstgefertigten Kostbarkeiten herumlaufen. Es blieb auch noch Zeit zum Spielen und Beobachten. 
Ein Autor brachte uns noch ein Buch über Ölkäfer als Geschenk mit. Er sagte; „ich hoffe, es passt gut in ihre Bibliothek“. Natürlich tut es das. Wir bekommen also immer auch etwas zurück. Geben und Nehmen.
Wenn zufriedene Kunden unser Haus verlassen, dann sind wir auch zufrieden. Und wenn ein Besucher, der sich in eine lange Schlange für Getränke anstellte in die Runde ruft (nachdem man um Nachsicht bat): „Erst warteten Sie auf uns, jetzt warten wir auf Sie“, dann gibt dies doch deutlich die Einstellung der Gäste wieder.
In diesem Sinne haben wir heute bei der Nachbereitung ein Fazit gezogen. Das Frühlingsfest 2010 war ein tolles Fest! Danke auch allen für Ihre Treue und ihr Interesse an unserer Einrichtung.

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