Muss es wirklich immer ein neues Produkt sein?

Nach zwei Jahren Pause, bedingt durch Corona, gab es endlich wieder eine Veranstaltung im Außenbereich für Familien.  Die Erfahrungen der vergangenen Jahre  ermutigten uns zu der Neuauflage eines Secondhandbasars für Kinder.  Die Initiative dafür kommt aus den Kreisen junger Familien, die sich bereits mit dem Naturschutzzentrum verbunden fühlen.
Durch ihre Community sind sie für uns ideale Partner*innen, in diesem Fall in Sachen Nachhaltigkeit, weshalb das Team des Naturschutzzentrums sie bei der Vorbereitung und Durchführung sehr gerne unterstützte.

27 Standbetreiber*innen meldeten sich auf ihrer Plattform. Alle hofften auf den Segen des Wettergotts, damit die Veranstaltung weitgehend im Außenbereich stattfinden konnte.
Bereits Stunden vorher standen Väter,  aber vor allem Mütter mit ihren prall gefüllten Körben im Eingangsbereich und hofften auf Einlass.

Baby- und Kinderbekleidung, Spielsachen und weiterer Zubehör für den Alltag mit Kindern warteten auf neue Kunden. Man spürte die Atmosphäre – sie waren bereit – sie wollten loslegen. Für 8 Euro konnten sie einen Platz ergattern.

Rebecca Spalt und Aylin Lindmayer, die beiden „Macherinnen“ hatten ein perfektes Konzept ausgearbeitet. Zwischen den Verkaufsständen gab es genügend Platz. Niemand sollte sich bedrängt fühlen, niemand sich in Zeiten von Corona „zu nahe kommen“. Das Hygienekonzept funktionierte bestens. Gut gelaunt empfingen sie die Besucher*innen. Bei einem Besucherandrang von  mehr als 400 Gästen gaben sie ihre Informationen routiniert weiter und leiteten den Besucherstrom rechts und links am Haus vorbei auf die große Außenfläche.
Das was sich dann in den nächsten zwei Stunden abspielte war für alle Beteiligten wie ein großes Familienfest. Die Kinder tummelten sich im Sand, waren am Wasser oder beteiligten sich am Verkauf der Eltern. Auch sah man die Größeren von ihnen, wie sie vor den Ständen nach dem passenden Spiel oder Spielzeug Ausschau hielten. Selbst Großmütter feilschten an den Ständen oder kümmerten sich um ihre Enkel, während die Eltern genügend Gelegenheit hatten, bei einem wirklich guten Angebot, das Beste für ihr Kind auszuwählen.
Im Kontakt mit den Standbetreiber*innen konnten wir erfahren, dass auch diese mit dem Verkauf zufrieden waren, auch wenn nicht alle Körbe leer waren.

Bewusst oder vielleicht auch unbewusst haben alle Beteiligten einen großen Anteil daran, dass man das Nachhaltigkeitsziel 12 – Nachhaltiger Konsum – vorbildlich umsetzen konnte.
in diesem Ziel heißt es z.B.: Muss es denn wirklich immer ein neues Produkt sein? Die natürlichen Ressourcen sollen nachhaltig und effizient genutzt werden.  Das haben wir an diesem Tag getan.

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