Praktikanten bringen frischen Wind

Praktikumsplätze im Naturschutzzentrum sind zurzeit sehr gefragt. Während sich Mona nur ganz langsam von uns hier „abnabelt“ (wobei wir sie gar nicht verlieren wollen), wurde ihr Platz von einem 15jährigen Schüler aus dem Egbertgymnasium in Münsterschwarzach besetzt. Felix kennt das Haus als Besucher und hat bereits vorher eine Woche  in einem  französischen Winzerbetrieb erste Erfahrungen als Praktikant gesammelt. Seit Sonntag ist er nun bei uns.


Zu seinen ersten Aufgaben gehörte die Mithilfe im Servicebereich. Seit Montag pflegte er dann die „alten“ Artikel meiner Blogberichte ein. Das freute natürlich unseren FÖJler, der damit von dieser Aufgabe entbunden wurde.
Das Bild zeigt Felix im Außenbereich. Er säubert Steine, die wir von einer Baustelle bekamen. Diese Steine wären ansonsten im Steinschredder gelandet und hier bei uns werden sie dringend für künstlerische Steinprojekte gebraucht. Die Aufgabe scheint ihm Spaß zu machen, denn er macht  gerne auch  mal „Überstunden“.

Es freut mich jedes Mal, wenn ein junger Mensch bei uns nachfragt, ob es möglich sei, ein Praktikum zu machen. Meine Erfahrungen hierzu sind, dass wir alle voneinander profitieren. Ich gestehe, dass ich oftmals richtig sprachlos bin, wie sicher ihr Umgang mit dem Computer ist. Da scheue ich mich auch nicht, zuzugeben, dass ich Hilfe brauche. Gerne greife ich auf ihre Talente zurück. Und noch was – in ihrer offenen und ehrlichen Art sprechen sie Dinge an, für die wir „Hausinternen“ manchmal schon betriebsblind sind. „Aha“, denke ich dann, so kann man das auch sehen.
Es weht eben ein frischer Wind durch das Haus und bringt uns alle wieder in Schwung!

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