Blütenmenü am Erlachsee – zauberhaft lecker!

Blütenzauber am Erlachsee. Besser kann man es nicht beschreiben. Ob im Garten, auf der Veitshöchheimer Blumenwiese (Samen, den wir bestellt haben um noch mehr Futterstellen für unsere Bienen anbieten zu können), aber auch sonst rund herum, es blüht zurzeit in allen Farben. Selbst das Johanniskraut steht schon in gelber Blütenpracht. Gibt es einen besseren Moment für ein Blütenzaubermenü am Erlachsee? Am Sonntag war es soweit. Drei Stunden Zeit für die Zubereitung eines Mehrgangmenüs und am Ende am liebsten noch einmal drei Stunden, um es in Ruhe zu genießen. Ich traf erst auf die Gruppe, nachdem bereits alles fertig gekocht beziehungsweise eher kreativ gezaubert wurde und konnte mich nur noch, zusammen mit Herrn Karlein davon überzeugen, dass alle sehr zufrieden am Tisch saßen und sich mit Genuss den leckeren Speisen „hingaben“.
Ich kann den Worten von Herrn Karlein, Redakteur beim BA, nichts mehr hinzufügen. Es war genau so, wie er beschrieb.
Hier einige Auszüge aus seinem Artikel:
Was auf den Teller kommt, wird gegessen, hat Mama immer gesagt. Dass die Mahlzeiten nicht jedes Mal Tütenware sein müssen, bewiesen Eva-Maria Herzog-Reichwein und Christiane Schanz-Heinz gestern am Naturschutzzentrum. Im Rahmen der BA-Veranstaltungsreihe „Natürlich“ führten die Naturpädagoginnen den 30 Besuchern vor Augen – und auch vor Gaumen -, dass Mutter Natur leckere Gerichte auf den Teller zaubern kann, ohne dass daraus eine Mutprobe à la Dschungelcamp wird. Im Gegenteil: Ältere und jüngere Neugierige ließen sich das (ausgebuchte) „Blütenzaubermenü am Erlachsee“ auf der Zunge zergehen.

 „Jedes Gericht war lecker“, sagte Dirk Wahlig nach kurzer Überlegung. Der Lorscher führte gestern seine ganze Familie zum Essen ins NZB aus. „Da war für alle etwas dabei.“ Ein Knäckebrot mit Wiesenkräuter-Aufstrich als „Gruß aus der Küche“ und Blütenbowle als Aperitif – und schon war der Magen geöffnet. Doch vor dem Salat mit Rosen-Frischkäse, den Nudeln mit Blüten- und Kräuterpesto sowie dem Blüten-Tiramisu ging die Gruppe auf Zutatensuche. Doppelter Erkenntnisgewinn für Kursteilnehmer: Herzog-Reichwein und Schanz-Heinz erklärten viel Wissenswertes rund um Kräuter und Blüten – kulinarisch und medizinisch.

Nach etwa zwei Stunden war die Tafel mit herrlichem Ausblick auf die Erlache gedeckt. Muss es überraschen, dass die Kinder immer zuerst probieren wollten? Die Frage blieb unbeantwortet, aber es bleibe selten etwas übrig, sagte Herzog-Reichwein. „Es war super. Unsere Erwartungen wurden voll erfüllt“, sagte der Bensheimer Frithjof Ramb, der mit seiner Frau kam. Beide sind Vegetarier. „Lecker. Und schön, dass alles in der Gemeinschaft gemacht zu haben.“ lok
© Bergsträßer Anzeiger, Montag, 18.06.2012

Genauso eindrucksvoll die tollen Fotos von Herrn Funck. Spätestens beim Betrachten seiner Bilder, die er während des Prozesses aufnahm, wird auch dem letzten „was-kann-ich-mir-darunter-vorstellen“ Fragenden, alles klar sein. Hier der link zu seiner Fotostrecke im Bergsträßer Anzeiger:
https://www.morgenweb.de/nachrichten/fotostrecken/ba-naturlich-blutenzaubermenu-im-naturschutzzentrum-1.612742?showTilesView=true

Tolle Bilder, toller Artikel, tolle Referentinnen, die diese Veranstaltung erst ermöglichten. Man spürt bei allen Beteiligten: das Herzblut.


 

 

 

 

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