Hubschraubereinsatz für den Vogelschutz

Die Woche fängt gut an. Es ist wieder Leben im Haus. Die Ferienspiele haben begonnen und wir haben große Chancen, auf eine tolle Woche, da  dass das Wetter mitspielt. Alle Kinder lieben es ja, draußen zu sein. Lucas z.B. sagte zu mir:  „ich habe mir wieder Naturspaziergänge gewünscht. Können wir auch wieder den Falken besuchen? Schade, dass der Mais schon abgeerntet ist…“ (Regelmäßige BlogleserInnen wissen, was es mit dem Maisfeld auf sich hat). 
Zu den Ferienspielen werde ich bestimmt noch mehrmals berichten, aber heute gab es für uns draußen noch ein anderes Highlight. Bereits früh am Morgen landete auf der Wiese neben den Streuobstwiesen ein Hubschrauber. Nachdem im Sommer ein Storch an den Stromleitungen hängen blieb, sich verletzte und dann verstarb, haben wir durch den guten Kontakt mit der Bahn, erwirken können, dass sie weitere (wie nenne ich sie bloß) Fahnen über die Stromleitungen hängen, die für die Vögel eine Warnung sein können. Der Storch würde noch leben – ich sah das verletzte Tier, ich konnte ihn streicheln, helfen konnten wir ihm nicht mehr.
Gemeinsam mit den Kindern standen wir auf der Streuobstwiese und verfolgten die Vorbereitungen und den Abflug.

Den ganzen Morgen über war der Hubschrauber im Einsatz. Wir konnten beobachten, wir er sich langsam von Süden her näherte. Es ist eine enorme Leistung des Piloten, so nah an den Stromleitungen zu fliegen. Der zweite Mann an Bord ist angeschnallt und hängt dann die Vogelabweiser wie ein Wäschestück über die Leine. Nach einer Stunde kehrten sie zurück. Ich dachte, vielleicht ist ihnen das Benzin ausgegangen, aber nein, der Mitarbeiter, der die Abweiser anbringt, sagte, dass sie sich ausruhen müssen. Es wäre eine sehr konzentrierte Arbeit und die Erholung ist unabdingbar. Dabei konnte ich ihm, neugierig wie ich bin, meine Fragen stellen. Anschaulich zeigte er uns, sozusagen als Bodenübung wie er die Fahne um die Leitung wickelt. Zum Piloten habe er absolutes Vertrauen, auf ihn muss er sich auch wirklich verlassen können. Jetzt stelle ich noch ein paar Bilder ein, die für sich sprechen.

Eine tolle Aktion – ein Vater dachte gar, wir hätten diese Aktion extra für unsere Ferienspielkinder veranstaltet.

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