FÖJler Beni nimmt seinen laptop… und geht an die Uni

Ja, der Zeitpunkt ist gekommen.  Für Beni ist die Zeit am Naturschutzzentrum  zumindest als FÖJler zu Ende. Er ist es wert, dass ich ihm heute meinen Blogeintrag widme.
Nachdem wir im vergangenen Jahr etwas Pech mit unserem FÖJler hatten, war ich etwas skeptisch, ob es überhaupt „den“ FÖJler geben kann.  – Dann kam Beni. Das heißt, eigentlich war er ja schon da. Seit ähm (seit wieviel Jahren überhaupt), na gut, seit „ewigen Zeiten“ bereits  unterstützte er uns als engagierte Servicekraft.
Und er ist der Freund meines Sohnes. Sie haben sich im Kindergarten kennengelernt. Und deshalb war er auch für mich kein unbeschriebenes Blatt mehr.
Beni entschied sich, statt der neun Monate, die er für den Zivildienst einkalkulieren musste, noch weitere 3 Monate anzuhängen, um ein freiwilliges ökologisches Jahr bei uns machen zu können.
Viele von Ihnen haben ihn wahrscheinlich kennengelernt, zumindest sind Sie ihm kurz begegnet. Vielleicht beim Kindergeburtstag als Referent, bei einer Veranstaltung hinter demTresen als Servicemitarbeiter oder sie hörten seine Stimme am Telefon. Wenn ja, dann würden Sie ihn vielleicht so beschreiben: kompetent, hilfsbereit, witzig und  sehr nett. Das ist die eine Seite von Beni.
Die „andere Seite“ agiert eher im Hintergrund.
Wir Mitarbeiterinnen unterstreichen die eben genannten Fähigkeiten und fügen hinzu, dass er uns vor allem als der Experte für Computer; Internet, Homepage… gesucht, gesehen, gebraucht und wertgeschätzt wurde.
Manchmal wurde es ihm auch zuviel. Dann, wenn es aus allen Zimmern rief: „Beni, kannst du mal kommen?“ Aber das ist eigentlich eine weitere gute Eigenschaft. Er verlor selten die Ruhe, atmete  meist einmal tief durch und war dann für jeden von uns zur Stelle.
Es ist schon so, wenn man so einen kompetenten Mitarbeiter hat, dann vergisst man manchmal auch, dass er eigentlich „nur“ ein FÖJler war.

Er hat in diesem Jahr deshalb vor allem als Fachmann für Computerfragen auf sich aufmerksam gemacht.
Wenn Sie mal auf unserer Homepage schauen, dann klicken Sie mal auf Erlebniskarte. Das ist sein Werk. Darauf sind wir alle stolz und er mit Sicherheit auch.
Auch dass unsere Homepage immer aktuell ist, das verdanken wir ihm auch. Und nicht zu vergessen, dass ich Blogschreiberin sein kann, das habe ich ihm auch zu verdanken.
So war das oft. Am Anfang war eine Idee, dann tauschten wir uns aus oder er machte selbst einen Vorschlag und dann dauerte es nicht lange, dann war sie umgesetzt. Wenn er etwas nicht wusste, dann sagte er eher beruhigend: „ich weiß zwar noch nicht, wie es geht, aber das kriegen wir schon hin“. Und so war es dann auch. Er „kriegte“ alles hin!
Dafür will ich dir heute auch einmal öffentlich danken, Beni. Wir alle, einschließlich der Geschäftsführer, wissen oder wussten dein Engagement zu schätzen.
Und ein bisschen stolz bin ich auch noch, denn als deine Mutter ganz am Anfang einmal hier war, sagte sie: das war die beste Entscheidung für ihn, jetzt kriegt er noch einmal einen richtigen Schliff. Ob das nun so ist oder auch nicht, auf jeden Fall hat dir dieses Jahr bei deiner weiteren beruflichen Orientierung geholfen.

Nach einem Monat Pause fängst du im Oktober als Student in Darmstadt an. Was studierst du nochmal genau? Ich glaube Umweltingenieur  – oder? Da haben wir doch auch bei uns die Weichen dazu gestellt, denk ich mal, wünsch ich mir mal.
Für alle die jetzt mit uns fühlen können, dass es ein Verlust ist, wenn er geht. – Er geht nicht ganz. Er wird weiter im Service mitarbeiten und Simon und die anderen unterstützen und er wird weiter unsere Homepage pflegen. Das ist doch was.

Ich ermutige an dieser Stelle alle PraktikantInnen und ehrenamtlichen HelferInnen. Macht es wie er, engagiert euch, sucht und findet euren Platz und hinterlasst Spuren. Ein Arbeitgeber, der seine möglichen zukünftigen MitarbeiterInnen bereits als Praktikantinnen kennen- und einschätzen gelernt hat, der kann sich leichter entscheiden.

In diesem Sinne. Eine gute Studentenzeit und alles Gute für die Zukunft.
Deine „Chefin“

2 Gedanken zu „FÖJler Beni nimmt seinen laptop… und geht an die Uni“

  1. Hallo Beni,

    dem kann ich mich nur anschließen… der Mann für alle Fälle. Danke für deine Unterstützung, Ermutigungen und die Ruhe, die du immer ausgestrahlt hast!
    Alles Gute für deine Zukunft an der Uni.
    Lieben Gruß
    Jeannine

  2. Hallo Beni,
    dem schließe ich mich natürlich ebenfalls an. Du bist immer willkommen am NZB, auch wenn wir DIR einmal helfen können, statt umgekehrt.
    Danke für Deine wertvolle Arbeit bei uns, alles Gute und viel Erfolg im Studium- und bis bald mal wieder: diesmal als Gast!
    Gerhard

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