Ab ins Grüne – Geocaching am NZB

Die ganze Zeit wollte ich schon einmal über eine neue „Errungenschaft“ für das NZB schreiben, auf die ich sehr stolz bin: Geocaching

Als ich das erste Mal davon gelesen habe, dachte ich: was für ein „neumodischer Kram“. Aber ich gebe es zu, ich habe einfach nichts verstanden oder mich zumindest nicht bemüht, es zu verstehen. Bei einer Herbstwanderung 2008 in der Pfalz sind uns dann zwei Männer begegnet, die etwas suchend einen gleichen Weg wie wir gegangen waren, nur dachte ich immer: die suchen Ostereier, aber es war ja Herbst.


Ich sprach die beiden Männer an und sie erklärten mir etwas genauer, worum es da ging. Meine Neugier war damit endgültig geweckt. Zunächst schlummerte der Gedanke: „das wäre doch auch etwas für uns“, noch vor sich hin. Reaktiviert wurde der Gedanke, als ich in einer Zeitung las, dass man im Odenwald eine Informationsveranstaltung zu diesem Thema anbot.

Ich konnte „meine Jungs“ Simon und Beni (sind eigentlich erwachsene junge Männer) überzeugen oder besser gesagt zunächst überreden, sich anzumelden. 
Sie kamen zurück und hatten „Feuer gefangen“. Das hatte ich gehofft. An eine Aussage erinnerte ich mich noch: „ooh, als ich hörte, wir laufen jetzt stundenlang durch den Wald, da war mir gar nicht so danach. Als es dann rum war, war ich erstaunt, wie  schnell die Zeit verging!“ Das war auch für mich der Punkt. Wenn man es schafft, so viel Spaß beim Gehen in der Natur zu haben, dass man gar nicht merkt, wie die Zeit vergeht, dann ist das genau das Richtige für uns. 

Inzwischen haben sich die beiden auf vielfältige Weise  in der Szene „etabliert“.  Wir haben am NZB unseren eigenen Cache, und wie ich eben noch gelernt habe, einen „tradi“  cache, das heißt soviel wie traditionalen Cache. Ich habe vor kurzem Mal selbst nachgesehen, wo dieser Cache versteckt ist. Ich wusste natürlich wo er war, ich kann von meinem Fenster aus beobachten, wie die Leute suchen…  Ich hab auch das Logbuch eingesehen. Da waren schon viele hier.

Mittlerweile gibt es auch einen „earthcache“ bei uns. Was es damit alles auf sich hat, das können Sie, falls es sie interessiert, selbst gerne nachlesen. Dazu hat mir mein FÖJler die beiden Links vorbereitet. Siehe unten.
Inzwischen haben wir auch unseren ersten Kindergeburtstag zu diesem Thema gehabt. Die Eltern sagten: „wir haben keine Ahnung, was da passiert, aber wir haben ein Problem. Unsere Kinder sind nicht unbedingt  mehr gerne zum Wandern bereit. Vielleicht locken wir sie damit ins Grüne“.

Ich habe mit dem Fotoapparat  für eine kleine Weile die muntere Gruppe begleitet. Da war große Aufmerksamkeit und Spaß zu spüren und die Eltern freuten sich über ihre Entscheidung. 
Auch die beiden Referenten verloren ihre anfängliche Anspannung. Sie kamen locker und glücklich mit der Gruppe zurück. Ein paar Bilder dazu werde ich  dazu auf meiner Seite hochladen.
Im Übrigen, die Eltern überlegen tatsächlich, ob sie sich jetzt so ein Navigationsgerät kaufen.
Ich finde die Idee prima. 

„Ab ins Grüne“

„UNESCO Geopark Bergstraße Odenwald – Geo Wand“

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