„Was für eine schöne Welt“

Unbedingt muss ich nachtragen, was ich gestern morgen erlebt hatte. Es hat mich noch den ganzen Abend über begleitet.
Also, ich  kam gleichzeitig mit dem Schulbus an, der 50 Kinder der vierten Klassen aus Biblis „ausspuckte“. Ich beobachtete wie die Kinder aus dem Bus sprangen. Ein Mädchen schaute sich um, warf die Hände um sich und sagte ganz laut: „Was für eine schöne Welt!“

Heute war ich (zumindest zeitweise) Teil einer großen Erzieherinnenrunde. Schon seit mehreren Jahren organisiert Michael Niedermayr vom Jugendamt Kreis Bergstraße zusammen mit der Dipl.
Sozialpädagogin Wiltrud Nürnberg zweimal im Jahr eine Fortbildung für Erzieherinnen. Das Thema: „Bilder und Wesen der Natur mit Blick auf Landart entdecken“. Ich freue mich immer, denn  nach wie vor fühle ich mich dieser Berufsgruppe zugehörig. Eine Erzieherin sagte: „ich komme gerne hierher,  weil es ist immer auch ein bisschen Urlaub ist. Herr Niedermayr dazu ganz spontan:  „Bildungsurlaub eben“. Das war ein richtiges Kompliment.

Ist es nicht viel schöner, in einer Umgebung zu lernen, in der man sich auch wohlfühlt.  Bei meiner Führung konnte ich sie an meine Lieblingsplätze führen und meine Lieblingsgeschichten erzählen. Besonders hat ihnen gefallen, dass sie Rucola und Kräuter aus unserem Garten für ihren Salat in der Mittagspause selbst pflücken durften.
Selbst bei ihrer Verabschiedung am Nachmittag bedankten sie sich herzlich für den schönen Tag und  sagten, dass sie sich auf den nächsten Fortbildungstag freuen.
Wenn ich da an so manche Fortbildung aus meinen Erziehertagen denke. Ich war meist erschöpft, manchmal gelangweilt, aber natürlich auch inspiriert.

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