Energiesparfüchse wollen Klima schützen

Zu ihrem vorletzten Ausbildungstreffen kamen die Energiesparfüchse am vergangenen Samstag im Naturschutzzentrum zusammen. Der Klimawandel stand auf dem Programm, doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen Wetter und Klima?

Gar nicht so einfach, das herauszufinden. Ach ja genau, Klima ist etwas langfristiges, eine Wetterbeobachtung über 30 Jahre.

Was haben wir denn eigentlich bei uns für ein Klima und wie ist das Klima z.B. am Äquator oder am Nordpol? Warum gibt es bei uns Jahreszeiten und in Zentralafrika nicht? Alles gar nicht so einfach zu begreifen, denn unsere Erde ist schon ein sehr komplexes System. Aber Einige blieben hartnäckig und fragten auch nach mehrmaligem Erklären nach; sie wollten es genau verstehen. Wir freuen uns über den Wissensdurst unserer Energiesparfüchse.

Mit viel Praxis sollte es nun weitergehen. In kleinen Gruppen experimentierten die Jungen und erforschten die Entstehung des natürlichen und des vom Menschen gemachten Treibhauseffektes. Dabei entdeckten sie die Bedeutung des CO2 für die Klimaveränderung. Welche Folgen der Klimawandel für die Erde haben würde, zeigte der Versuch zur Schmelze der Inlandeisflächen. Viele Küstenorte und kleine Inseln würden vom Meer verschluckt und ihre Bewohner zu Flüchtlingen. Die Bilderserie „So leben sie“ zeigte verschiedene Familien, z.B. in Trockengebieten oder in Küstenorten. Schnell war den Kindern klar, welche Auswirkungen eine Veränderung des Klimas für diese Menschen haben würde und das machte auch den zappeligsten und sonst nur schwer zu beeindruckenden Energiesparfuchs ruhig und nachdenklich.

Aber was können wir tun, um den Klimawandel abzubremsen?

Die Energiesparfüchse nehmen diese Frage mit nach Hause, haben aber auch schon ein paar Ideen gesammelt, z.B.:

  • Weniger Autofahren
  • Den Bus nehmen oder zu Fuß gehen
  • Strom sparen
  • Die Heizung nicht immer voll aufdrehen
  • Lieber Holz verbrennen als Öl und Gas
  • Bäume pflanzen

Petra Habeck stellte abschließend die Bedeutung der Wälder für unser Klima dar. Benedikt wurde zum Baum und stellte in der Photosynthese Zucker her. Dafür brauchte er Wasser, Nährstoffe und vor allem CO2. Ein Baum bindet also CO2 und hält dieses so lange im Holz gebunden, bis wir das Holz wieder verbrennen. Eigentlich ganz einfach dem Klima zu helfen: Lasst uns Bäume pflanzen! Lasst die Regenwälder weiterleben!

Wir waren noch ganz begeistert von den tollen Beiträgen unserer Energiesparfüchse als sich eine Mutter zu Wort meldete. Sie berichtete: „Mein Sohn ist ein richtiger Forscher und freut sich schon auf die naturwissenschaftlichen Fächer in der weiterführenden Schule. Zuhause darf ich kaum noch den Kühlschrank aufmachen. Dann sagt er >Mama, lass die Kühlschranktür nicht so lange auf, das ist Energieverschwendung. Dein Sohn ist schließlich ein Energiesparfuchs!<.“

Ein Gedanke zu „Energiesparfüchse wollen Klima schützen“

  1. Liebe Jeannine, ein toller Beitrag. Ich bin stolz auf euch Energiesparfüchse. Die Italienier hier sind etwas irritiert. Es war noch nie so lange so kalt, sagen die Einheimischen, mal ein halber Tag Schnee. Sie machen sich Sorgen, auch um ihre Olivenbäume. Auch das große Unwetter in den Cinque terre macht die Menschen sehr nachdenklich. Hat das mit dem Klimawandel zu tun oder ist diese Katastrophe eher von Menschen gemacht, die der Natur immer mehr Land abtrotzen wollen und dabei weniger auf die Gegebenheiten, wie Bachläufe Rücksicht nehmen. Wenn ich mir vorstelle, dass diese schönen Küstenorte irgendwann einmal vom Meer zurückgeholt werden. Ich mag es mir nicht vorstellen. Also, ich kann selbst auch noch eine Menge von den Energiesparfüchsen lernen. Ich bin auf jeden Fall aufmerksamer geworden. Das merken auch die Leute hier. Ich will ein Vorbild sein.
    Liebe Grüße
    Veronika Lindmayer

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